Individuell. Umfassend. Erklärend.



In dem hier vorliegenden Glossar finden Sie einige Begriffe aus der täglichen Beratung erläutert.

Bitte klicken Sie einfach auf den Begriff, den Sie erörtert wissen möchten…

 

A - O

Ablauforganisation / Aufbauorganisation / Benchmarking / Controlling / Distribution / Fördermittel / Interim-Management / Kommunikationsstrategie / Marke / Markenpolitik / Markteintrittsstrategie / Marketing / Markterschliessung / Marktforschung / Mediation / Netzwerkgründung / Organigramm

 

P - Z

Potentialanalyse / PR / Öffentlichkeitsarbeit / Preisstrategie / Produktpolitik / Projektauftrag / Projektorganisation / Projektplanung / Projektstart / Qualitätsmanagement / Stellenbeschreibung / Softfacts / Tournaround Management / Unternehmensbeteiligung / Unternehmensgründung / Unternehmenskommunikation / Unternehmenskonzept / Vertrieb / Werbung / Zielgruppen

 

 


Ablauforganisation



Die Ablauforganisation regelt die inhaltliche, räumliche und zeitliche Folge von Arbeitsprozessen in Unternehmen bei wiederkehrenden Aufgaben. Sie gestaltet die Informationsaustauschbeziehungen zwischen beteiligten Abteilungen und Unternehmensbereichen und schreibt diese fest. Ziel ist es, durch eine gute Aufbau- und Ablauforganisation die Arbeitsabläufe möglichst effizient zu gestalten, so dass wiederkehrende Aufgaben in einem optimalen Arbeitsprozess bearbeitet werden können.

 

 


Aufbauorganisation



Die Aufgabe der Aufbauorganisation ist die Aufteilung des Unternehmens in so viele Teilbereiche, dass eine optimale Erfüllung der Gesamtaufgabe des Unternehmens möglich ist. Die Aufbauorganisation muss das Gesamtsystem Unternehmen nach Aufgabenbereichen in Subsysteme unterteilen und diese sinnvoll gliedern. Somit ist die Hauptaufgabe der Aufbauorganisation die Strukturierung und Integrierung der Subsysteme. Aus der Aufbauorganisation ergibt sich das Aufgabengefüge, das Leitungs- und Kommunikationssystem.

 

 


Benchmarking



1. Benchmark ist ein Referenzpunkt einer gemessenen Bestleistung.

2. Benchmarking ist ein methodischer Vergleich von Prozessen und Produkten mit Unternehmen, die mittels Benchmark als besser identifiziert wurden. Das Ziel des Benchmarkings ist die entscheidende Verbesserung der eigenen Produkte und Prozesse durch das Vorbild der Vergleichspartner. Richtig durchgeführt, zeigt Benchmarking die wettbewerbsentscheidenden Potenziale auf, die es zu nutzen gilt. Es dient dem kontinuierlichen Verbesserungsprozesses von Unternehmen und der Qualitätssteigerung von Produkten und fördert, daraus resultierend, die Kundenzufriedenheit.

 

 


Controlling



Controlling kommt aus dem amerikanischen Sprachgebrauch und bezeichnet in der Wirtschaft die Abteilung eines Unternehmens, die mit der Planung, Steuerung und Kontrolle des Unternehmens betraut ist.

Controlling ist also ein Management-Teilsystem und seine Aufgaben bestehen darin, Vorgänge und Arbeitsabläufe zu kontrollieren, zu analysieren und somit die faktische Grundlage für zu treffende Entscheidungen zu schaffen.

Das Controlling sollte allen Abteilungen des Unternehmens die nötigen Informationen und Instrumente zur Verfügung stellen, damit diese ihre Aufgabe im Prozess wahrnehmen können. Es kann als eine bereichsübergreifende Funktion verstanden werden, die die Steuerung des Unternehmens unterstützt.

 

 


Distribution



Der Begriff Distribution kommt aus dem Lateinischen (distributio) und bedeutet übersetzt "Verteilung".

Hier meint Distribution die Verteilung bzw. den Vertrieb der Produkte von Unternehmen. Dabei spielt die Distributionspolitik eine entscheidende Rolle. Denn sie legt fest, wie und auf welchen (Distributions)Wegen die Produkte zu den Käufern gelangen. Die Distributionspolitik wählt also die geeigneten Distributionskanäle (Absatzwege) aus, sie bestimmt demnach die Distributionslogistik (=der Transport der Produkte vom Unternehmen zu den Verkaufsstellen). 

 

 


Fördermittel



Möglichkeiten Fördermittel zu beantragen gibt es reichlich, doch die Beantragung ist oft sehr bürokratisch, langwierig und schwierig.

Wir stehen Ihnen bei der Auswahl und Beantragung der geeigneten Fördermittel mit unserer gesamten Erfahrung zur Seite und unterstützen Sie nach Kräften. Wollen Sie bei uns ein Gründercoaching in Anspruch nehmen, so können sie zum Beispiel bis zu 75% der Beratungskosten erstattet bekommen. 

Doch das ist nicht die einzige Möglichkeit Fördermittel zu erhalten. Es gibt viele weitere Förderprogramme, die Unternehmern finanzielle Unterstützung bieten. Wir helfen Ihnen diesen Weg zu gehen.

 

 


Interim-Management



Als Interim Management oder auch Management auf Zeit (MAZ) wird die Einsetzung einer unternehmensfremden Person im Management für eine befristete Zeit bezeichnet.

 

Interim Management ist keine Dauerlösung, sondern eine Übergangslösung. Interim Manager werden oftmals im Krisenmanagement oder zur Überbrückung von personellen Ausfällen sowie verstärkt für Projektarbeit eingesetzt. Nach Beendigung des Projektes / der Aufgabe verlassen sie das Unternehmen wieder. Anders als ein Unternehmensberater übernimmt ein Interim Manager die Ergebnisverantwortung für seine Arbeit.

 

 


Kommunikationsstrategie



Eine Kommunikationsstrategie ist die Auswahl, Festlegung und Abstimmung verschiedener Kommunikationsinstrumente und -maßnahmen in zeitlicher und inhaltlicher Hinsicht zur Erreichung eines formulierten Zieles.

 

Eine Analyse des Ist-Zustandes der Kommunikation, die Identifizierung der Stärken und Schwächen, die Formulierung der Unternehmensziele und die Ableitung der Kommunikationsziele aus diesen, sind wichtige Bestandteile der Vorbereitung.

 

Hierbei ist die Identifizierung der Zielgruppen von großer Wichtigkeit, denn auf sie müssen die Kommunikationsmaßnahmen zugeschnitten sein. Entscheidend ist zu wissen, dass es nicht nur eine Zielgruppe (die Käufer / Abnehmer) gibt, sondern dass es sowohl interne als auch externe Zielgruppen gibt, die angesprochen werden müssen. Dazu können neben Kunden u.a. die Mitarbeiter, Zulieferer, Handelspartner und natürlich Shareholder gehören. Nach diesen Zielgruppen müssen auch die Kommunikationsinstrumente ausgewählt werden, denn nur mit den richtigen Kommunikationsinstrumenten werden die Zielgruppen auch sicher erreicht.

 

 


Marke



Eine (Produkt)Marke sollte sich durch hohe, gleichbleibende Produktqualität auszeichnen, sich von Konkurrenzprodukten und -marken abheben und so das Vertrauen der Konsumenten gewinnen und bewahren.

Der Begriff "Marke" kommt daher, dass Produkte durch das Anbringen von Zeichen (Wort- oder Bildmarken) markiert werden, um aus der Masse gleichartiger Produkte hervorzustechen. Beispiele für erfolgreiche Marken sind Nivea und Hansaplast, vom Beiersdorf Unternehmen.

 

 


Markenpolitik



Die Markenpolitik ist das zielgerichtete und aktive Bestreben eines Unternehmens, seinen (verschiedenen) Produkten 1. in den jeweiligen Märkten den Charakter einer Marke zu verschaffen und 2. darauf aufbauend mit den verschiedenen Marken möglichst die eigenen Interessen auf den jeweiligen Märkten durchzusetzen.

 

Das Ziel ist es, den Produkten durch den Markencharakter in ihrem jeweiligen (Teil)Markt einen monopolähnlichen Bereich zu schaffen und sie so weitgehend vor Preiswettbewerb zu schützen.

 

 


Marketing



Marketing ist das Gesamtkonzept von Unternehmen, um das betriebliche Geschehen auf den Markt auszurichten und dadurch die Ziele des Unternehmens zu verwirklichen.

 

Das Marketing ist also eine strategische und konzeptionelle Aufgabe im Unternehmen mit dem Ziel, die Unternehmensziele durch gesteuerte und auf die Absatzmärkte bzw. Bedürfnisse der Kunden abgestimmte Unternehmensaktivitäten zu erreichen.

 

Im sog. "Marketing-Mix" (MM) sind die Hauptinstrumente des Marketings zusammengefasst. Der MM umfasst die Preispolitik, die Produktpolitik, die Distributionspolitik sowie die Kommunikationspolitik.

Mit den Instrumenten des MM stehen den Verantwortlichen also alle relevanten Hebel zur Verfügung, um den Erfolg des Unternehmens entscheidend zu beeinflussen.

 

 


Markteintrittsstrategie



Eine Markteintrittsstrategie wird für den Eintritt eines Unternehmens auf einen (neuen) Marktes benötigt.

 

Diese Strategie wird auf Grundlage der zuvor durchgeführten Marktanalyse entwickelt und berücksichtigt alle entscheidenden Faktoren und Umstände am Markt. Ein Markteintritt birgt immer unternehmerische Risiken. Deshalb muss er gut vorbereitet sein. Die gewählte Markteintrittsstrategie ist das Ergebnis der Marktanalyse und legt die optimale Vorgehensweise für einen Markteintritt fest. Hier wird u.a. entschieden, welche Segmente zuerst bedient werden, wie der Vertrieb aufzubauen ist und welche spezifischen Risiken beim Markteintritt berücksichtig werden müssen.

 

 


Markterschließung



Unter Markterschließung versteht man das Erkennen und Analysieren eines Marktes, auf dem ein Unternehmen mit seinen Produkten noch nicht vertreten ist. Aus der Analyse müssen alle marktrelevanten Fakten hervorgehen, denn nur anhand dieser Fakten kann ein Markteintritt des Unternehmens vorbereitet werden.

 

Bei diesen Fakten handelt es sich um sprachliche und kulturelle Gegebenheiten und rechtliche und politische Rahmenbedingungen. Diese spielen beim Anbieten und Vertreiben eine wichtige Rolle.

 

Bei der zu leistenden Konzeption und Entwicklung der Markteintritts, Vertriebs- und Marketingstrategie müssen zusätzlich auch die weiteren Ergebnisse der Analyse bezüglich der Zielgruppen und der Wettbewerbs- und Marktanalyse berücksichtigt werden.

 

Im letzten Schritt folgt die Umsetzung, der Markteintritt des Unternehmens. Die im Voraus geleistete Arbeit macht sich jetzt bezahlt und führt zu einem funktionierenden Vertrieb und der Eroberung von Marktanteilen.

 

 


Marktforschung



Marktforschung ist die  systematische Analyse von Absatz- oder Beschaffungsmärkten zur Ermittlung der Aufnahmefähigkeit für ein Produkt oder der Verfügbarkeit von einem Produkt. Die Datenauswertung und Interpretation sind hier mit eingeschlossen.

 

Als ein Instrument des Marketing liefert die Marktforschung relevante Informationen zur Beurteilung von Marktsituationen. Diese Informationen werden in erster Linie in  die Marketingziel- und Marketingstrategieplanung eingebunden - aber auch in die Produktpolitik.

 

In der Regel unterscheidet man zwischen demoskopischer und ökoskopischer Marktforschung. Die demoskopische Marktforschung ermittelt personenbezogene Daten, sowohl die objektiven wie z.B. Alter, Geschlecht und Einkommen als auch die subjektiven wie Einstellungen, Bedürfnisse und Meinungen. Bei der ökoskopischen Marktforschung werden von den Marktteilnehmern unabhängige Daten ermittelt, wie z.B. Umsatz und Gewinn. Marktforschung kann unterschieden werden zwischen einmaliger, wiederkehrender oder über einen längeren Zeitraum betriebener Marktforschung.

 

 


Mediation



Mediation ist ein Verfahren zur strukturierten Aufarbeitung und Lösung von Konflikten. Zu diesem Zweck wird die Leitung der Konfliktlösung einer neutralen, unabhängigen und dafür ausgebildeten Vermittlungsperson (Mediator/in) übertragen. Bei diesen Konflikten kann es sich u.a. um Auseinandersetzungen zwischen Mitarbeitern, Firmen oder im Unternehmen handeln.

 

Auch bei Mobbing kann Mediation sinnvoll eingesetzt werden, da Mobbing zumeist auf einen ungestörten Konflikt zurückzuführen ist und dieser Konflikt durch Mediation gelöst werden kann. Wenn sich das Mobbing jedoch bereits im Endstadium befindet, kann auch Mediation nicht mehr viel bewegen.

 

Übrigens: Das passende, jedoch äußerst selten gebrauchte Verb ist "mediieren".

 

 


Netzwerkgründung



Unter Netzwerkgründung versteht man den Zusammenschluss mehrerer Unternehmen gleicher Eigenschaften und/oder gleicher Interessen zu einem Netzwerk.

 

Dies dient oft in erster Linie dazu, feste Partner zu finden, um auf diese verweisen zu können, wenn eine geforderte Dienstleistung nicht komplett alleine abgedeckt werden kann. Zudem ergeben sich positive Synergieeffekte für alle Mitglieder, da sie sich bei der Kundengewinnung gegenseitig unterstützen. Des Weiteren werden die Positionen der einzelnen Unternehmen durch das Netzwerk deutlich gestärkt.

 

 


Organigramm



Ein Organigramm ist ein Organisationsschaubild. Es ist die zusammenfassende grafische Darstellung der Organisation und ihrer Abteilungen mit den jeweiligen Aufgabenverteilungen — vom Leitungsorgan (Unternehmensführung) bis zu den sogenannten Basiseinheiten.

 

Organigramme sind Hilfsmittel zur Darstellung der Strukturen und des Leitungssystems, der hierarchischen Verknüpfungen. 

 

 


Potentialanalyse



Die Potentialanalyse ist eine Methode zur Erfassung der Gesamtheit der betrieblichen Faktoren, die für die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens entscheidend sind.

 

Im Rahmen der Potentialanalyse werden die Ressourcen eines Unternehmens (Arbeitskräfte, Kapitalkraft, Managementkapazität, Produktionsmöglichkeiten, etc.) hinsichtlich ihres Ausmaßes, ihrer Bedeutung und ihrer Verfügbarkeit überprüft.

 

Es ist am sinnvollsten, dies mit Hilfe des Benchmarking im Vergleich zum besten Wettbewerber zu tun, um die eigenen Potentiale besser einschätzen zu können.

 

 


PR / Öffentlichkeitsarbeit



Öffentlichkeitsarbeit (oder auch: PR = Public Relations) ist das aktive und planmäßige Bestreben, die Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden / potenziellen Kunden positiv zu gestalten, um Vertrauen und Verständnis zu gewinnen bzw. auszubauen und das Image des Unternehmens in der Öffentlichkeit zu verbessern.

 

Public Relations umfasst zwei Aufgabenbereiche: Die externe Kommunikation des Unternehmens und die Kommunikation im Unternehmen.

Zu den Aufgaben der externen Kommunikation gehören u.a. das Verfassen redaktioneller Beiträge (z.B. Pressemitteilungen), die Kommunikation mit den Medien und die Erstellung von Kundenzeitschriften und Broschüren.

Die nach innen gerichtete PR umfasst bspw. das Führen von Mitarbeitergesprächen, die Strukturierung der formalen Kommunikation und die Erstellung von Mitarbeiterzeitschriften.

 

 


Preisstrategie



Die Preisstrategie ist der Beschluss über die Entwicklung des Preises für ein Produkt von Unternehmensseite. Es wird die Preisstrategie ausgewählt, die für das Erreichen der Unternehmensziele (Sicherung von Marktanteilen, Umsatzmaximierung) am besten geeignet ist.

 

Es gibt die Hoch- / Prämienpreisstrategie, bei der versucht wird für ein Produkt langfristig möglichst hohe Preise zu erzielen. Diese Strategie wird meistens bei Luxus-Markenartikeln angewandt.

 

Bei der Mittel- / Durchschnittspreisstrategie wird das Produkt in einer durchschnittlichen Preislage eingeführt, die dauerhaft beibehalten werden soll.

 

Die Niedrig- / Promotionspreisstrategie führt dazu, dass das Produkt aufgrund seines niedrigen Preises sehr schnell hohe Absatzzahlen und damit Marktanteile erreicht.

 

 


Produktpolitik



Der Begriff Produktpolitik steht für alle zielgerichteten Maßnahmen, die im Zusammenhang mit einem Produkt getroffen werden.

 

Diese Maßnahmen betreffen die Qualität des Produktes, dessen Verpackung, die Produktkennzeichnung, die Markenbildung, das Design und die Produktzusammenstellung (Sortiment). Alle Maßnahmen werden unter absatz- und produktionswirtschaftlichen Aspekten gestaltet.

 

Mit anderen Worten: die Produkte müssen die Anforderungen des Marktes erfüllen und dürfen gleichzeitig die Produktionsmöglichkeiten nicht überschreiten.

 

 


Produktportfolio



Produktportfolio / Angebotsportfolio bezeichnet die systematische Zusammenstellung von Produkten, die das Gesamtangebot des Unternehmens darstellen.

 

Dafür gibt es verschiedene Techniken, die bei der Analyse und dem Aufbau eines Produktportfolios genutzt werden können, z.B. die BCG-Analysis. Das Ziel ist es, durch die Analyse eine möglichst ausgewogenes und auf die Marktbedürfnisse und -verhältnisse ausgerichtetes Angebotsportfolio zu schaffen. Dabei sollte der Lebenszyklus von Produkten beachtet werden.

 

 


Projektauftrag



Der Projektauftrag ist ein Dokument, welches die Existenz eines Projektes bestätigt. Es wird i.d.R. von der Führungsebene unterzeichnet und ist der formelle Startschuss für das Projekt.

 

Die Existenz dieses Projektauftrages ist von großer Wichtigkeit, denn der Projektauftrag ist nicht nur der Startschuss für das Projekt, sondern beschreibt auch den Zeitrahmen und das Budget des Projektes und bestimmt den Projektleiter.

 

Der Projektauftrag sollte darüber hinaus weitere Punkte umfassen u.a. die Projektbezeichnung und eine Kurzbeschreibung. Genannt werden müssen neben dem Auftraggeber und dem Projektbeginn die Ziele, geforderte Projektergebnisse und Beschränkungen.

 

 


Projektorganisation



Die Projektorganisation dient der Strukturierung und Reduktion von Komplexität eines Projektes. Sie soll den Umfang sinnvoll gliedern, Übersicht ermöglichen und die Herangehensweise erleichtern.

 

Zu den Aufgaben der Projektorganisation gehören das Projektdesign, die Projektplanung und die Projektvorgaben. Das Projektdesign regelt vorrangig die Gestaltung des Ablaufs. Die Projektplanung ist für die Erstellung von Projektplänen zuständig. Die Projektorganisation muss sicherstellen, dass alle am Projekt Beteiligten über die Projektvorgaben informiert wurden. 

 

Eine weitere Aufgabe der Projektorganisation ist es, eine effiziente Kommunikationsstruktur aufzubauen, welche die Integration verschiedener Unternehmensbereiche in das Projekt ermöglicht.

 

Die Projektorganisation lässt sich sinnvoll in drei Aufgabenbereiche unterteilen: Es gibt einen Projektleiter, der die Organisation und Koordination übernimmt, das Projektteam, welches das Projekt durchführt und den Lenkungsausschuss, der das Projekt begleitet, am Ende dessen Erfolg bestätigt oder bei schlechtem Verlauf das Projekt abbricht.

 

Es gibt unterschiedliche Formen der Projektorganisation: Zum einen die Linienprojektorganisation, die keine eigene Organisation darstellt, sondern noch vollständig im Unternehmen integriert ist, weshalb dies nicht als Projekt gilt, sondern als Aufgabe.

 

Die Stablinienprojektorganisation als nächste Form der Projektorganisation eignet sich für kleinere Projekte mit geringem Aufwand. Wenn der Aufwand für eine Stablinienprojektorganisation zu groß ist, bietet sich die Matrixprojektorganisation als Organisationsform an.

 

Eine reine Projektorganisation ist die Task-Force. Hier werden alle Beteiligten aus den Unternehmensbereichen ausgegliedert und für einen Projektbereich eingesetzt.

 

Die Form der Projektgesellschaft ist dann eine rechtliche Verselbstständigung der Projektorganisation gegenüber der Basisorganisation.

 

 


Projektplanung



Genau genommen ist die Projektplanung eigentlich die Summe verschiedener Einzelteile, der Projektpläne.

 

Es werden Projektpläne für die Organisation, Strukturierung und die Durchführung des Projekts benötigt, ebenso für Termine und den geplanten Zeit- und Personenaufwand. Benötigte Einsatzmittel müssen besorgt und eingeplant werden und es muss ein Plan zur Verteilung von Aufgabenpaketen erstellt werden. 

 

 


Projektstart



Der Projektstart ist der tatsächliche Beginn eines Projektes. Bevor das Projekt beginnen kann, ist es aber absolut notwendig, bestimmte Sachverhalte zu klären. 

 

Vor dem Projektstart ist unbedingt der genaue Auftrag mit dem Auftraggeber zu besprechen und schriftlich festzuhalten (Projektauftrag). Insbesondere ist hier die Budget- und Zeitplanung abzusprechen und zu fixieren. Wurde ein Projektleiter bestimmt?...

 

Damit ein Projekt auch wirklich gelingt, ist es wichtig, ein gut funktionierendes Projektteam zusammenzustellen. Hierbei ist zu beachten, dass die Linienvorgesetzten über das Projekt informiert werden. Empfehlenswert im Kontext der Zusammenstellung des Projektteams ist ein Workshop vor Beginn des Projektes. In dessen Verlauf lernen sich alle Teilnehmer kennen und das Projekt mit seinen Aufgaben wird allen vorgestellt. Hier können auch noch wichtige Dinge wie abgestimmte Urlaubsplanung, Kommunikationswege und Dokumentationsstruktur besprochen werden.

 

Wichtig ist zudem das Umfeld des Projektes im Vorfeld zu analysieren und auf eventuelle Beeinträchtigungen zu überprüfen. Damit einher gehen auch Recherchen, um herauszufinden, wer von diesem Projekt direkt oder indirekt betroffen ist und in den Prozess miteingebunden werden sollte. Nicht zuletzt muss ein Projektplan erstellt werden, um die Arbeit an diesem Projekt strukturiert und organisiert angehen zu können.

 

 


Qualitätsmanagement



Qualitätsmanagement ist die Bezeichnung für aufeinander abgestimmte Maßnahmen in einer Organisation, zur Verbesserung der Qualität der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen.

 

Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden um die Qualität des Produktes zu gewährleisten? Das Qualitätsmanagement regelt und bestimmt Maßnahmen zur Qualitätssicherung und -verbesserung. Das offensichtliche Ziel ist es, den Kunden ein Qualitäts-Produkt anzubieten.

 

Um dies zu gewährleisten wird die Effizienz von Geschäftsprozessen und die Arbeit am Produkt überprüft, denn Qualitätsmanagement bezieht sich nicht nur auf das Produkt, sondern stellt insbesondere auch die Qualität von Prozessen und in Arbeitsabläufen sicher.

 

 


Stellenbeschreibung



Eine Stellenbeschreibung ist die schriftliche Beschreibung einer Stelle / eines Arbeitsplatzes in einem Unternehmen mit allen wesentlichen Merkmalen.

 

Sie nennt die Anforderungen sowie die zu erfüllenden Rechte und Pflichten des Inhabers der Stelle und ordnet die Stelle in die Organisationsstruktur ein.

 

Stellenbeschreibungen sind ein Hilfsmittel der Personalorganisation bei der Strukturierung der Aufbau- und Ablauforganisation und der Festlegung von Funktionen und Verantwortungsbereichen. Gleichzeitig stellen sie bei der Personalbeschaffung und der Ermittlung von Qualifikationslücken der Mitarbeiter ein Führungsinstrument dar.

 

 


Softfacts



Als Softfacts werden in einem Unternehmen Aspekte bezeichnet, die nicht greifbar sind und deshalb als "weich" genannt werden.

 

Hierbei handelt es sich nichtsdestotrotz um ernstzunehmende Faktoren, denn sie bestimmen das Leben in einer Organisation mit. Zu diesen Faktoren zählen unter Anderem die Einstellungen der Mitarbeiter, ihre Werte und Gefühle sowie die Beziehungen unter den Mitarbeitern und zum Unternehmen.

 

 


Turnaround Management



Turnaround Management ist das Management in Krisensituationen, mit dem Ziel, das Unternehmen wieder in die Erfolgsspur zurückzuführen.

 

Es gilt, die Krise als Chance zu betrachten und die richtigen Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, um das Unternehmen aus der Krise zu führen.

 

Gutes Turnaround Management zeichnet sich durch eine klare Strategie aus, die konsequent die identifizierten Schwachpunkte im Unternehmen beseitigt, Prozesse optimiert oder neu strukturiert und eine permanente Produktverbesserung verfolgt.

 

Turnaround Management sollte sich auf wenige Ziele fokussieren, diese dafür mit oberster Priorität versehen. Hier kann die Rückbesinnung auf die Kernkompetenzen des Unternehmens beispielsweise von großer Wichtigkeit sein.

 

Mit dem Turnaround Management einher geht i.d.R. die Verbesserung der Absatzpolitik und eine Überprüfung und eventuelle Neuausrichtung der Zielgruppenansprache. Ebenso muss die Corporate Identity des Unternehmens ggf. überprüft, angepasst, gepflegt und kommuniziert werden.

 

Nichts ist jedoch so wichtig wie die offene und ehrliche Kommunikation im Unternehmen über anstehende Veränderungen und entwickelte Maßnahmen. Das Vertrauen zur Unternehmensführung darf nicht beeinträchtigt werden, deshalb ist es unabdingbar, dass die Mitarbeiter umfassend informiert werden und Respekt und Wertschätzung gegenüber ihrer Arbeit erfahren.

 

Wir sind von der KfW akkreditierte Turnaround Berater und helfen Ihnen mit unserem Know-how Ihr Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen.

 

 


Unternehmensbeteiligung



Unternehmensbeteiligung oder auch Kapitalbeteiligung bezeichnet den anteiligen Besitz an einem Unternehmen.

 

Wer Anteile an einem Unternehmen besitzt, das an der Börse notiert ist, wird als Aktionär bezeichnet. Bei der Beteiligung an einer GmbH wird der Begriff des Anteilseigners verwendet und beim Besitz von Anteilen an einer Personengesellschaft der des Mitunternehmers.

 

In jedem dieser Fälle erfolgt die Beteiligung durch Kapital. Bei Aktiengesellschaften werden zu diesem Zweck Aktien gekauft, während der Erwerb von Anteilen sowohl an Personengesellschaften als auch an GmbHs nicht über Aktien, sondern mittels Kapital auf direktem Wege erfolgt.

 

 


Unternehmensgründung



Eine Unternehmensgründung will gut durchdacht und vorbereitet sein. Die Wahl der Rechtsform ist ein wichtiger Schritt und sollte gut überlegt sein, wie auch die Wahl des Standortes.

 

Es sollte ein möglichst günstiger Standort ausgewählt werden, der unter Berücksichtigung vieler Faktoren ermittelt werden muss. Unbedingt erforderlich ist die Schaffung vertraglicher Grundlagen in Form eines Gesellschaftsvertrags, der alle Rahmenbedingungen für das Wirtschaften eines Unternehmens, wie z.B. Gewinnverteilung und Festlegung der Kapitalanteile, regelt.

 

Aber auch der Unternehmensaufbau und die Ablauforganisation innerhalb des zu gründenden Unternehmens wirken sich sehr zeitnah auf den erhofften Unternehmserfolg aus.

 

Als von der KfW zertifizierte Grüdercoaches können wir Sie auf diesem Weg begleiten!

 

 


Unternehmenskommunikation



Unternehmenskommunikation meint erst einmal die gesamte Kommunikation, die von einem Unternehmen als Körperschaft ausgehen, egal ob intern oder extern. Zur direkten Unternehmenskommunikation gehört jedoch nicht, wie Dritte über das Unternehmen kommunizieren. Diese Kommunikation Dritter kann allerdings durch das Unternehmen indirekt beeinflusst werden – eben durch eine gezielte Unternehmenskommunikation.

 

Interne Kommunikation oder auch Mitarbeiterkommunikation ist die Kommunikation im Unternehmen, im Besonderen die Kommunikation der Unternehmensleitung mit den Beschäftigten.

 

Aufgabe der internen Kommunikation ist es, die formale Kommunikation, sowohl zwischen Unternehmensleitung und Mitarbeitern als auch zwischen den Mitarbeitern untereinander, zu strukturieren und zu institutionalisieren. Sie muss die geeigneten Instrumente auswählen und diese auf ihre Effektivität überprüfen.

 

Die externe Kommunikation ist die Kommunikation des Unternehmens mit seiner Umwelt. Die Aufgabe der externen Kommunikation besteht hauptsächlich darin, diese zu gestalten. Auch hier müssen die richtigen Kommunikationsinstrumente gewählt und eingesetzt werden. Neben der Art und Weise der Kommunikation muss auch ihr Umfang bewusst geregelt werden. Wichtig ist, besonders darauf zu achten, dass die externe Kommunikation des Unternehmens nicht einseitig ausgelegt ist, sondern dass immer die Möglichkeit eines Dialogs mit den Anspruchsgruppen gegeben ist. Die externe Kommunikation prägt also die Wahrnehmung des Unternehmens in der Öffentlichkeit entscheidend mit.

 

 


Unternehmenskonzept



Das Unternehmenskonzept oder der Businessplan ist die Definition der Ziele, Strategien und Finanzierung einer Geschäftsidee. Es ist der Plan für die Umsetzung der Geschäftsidee.

 

Im Unternehmenskonzept sind die Umsetzung von Marketing, Vertrieb und der Zielvorstellungen festgelegt. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Finanzplanung, der Standort und die betriebliche und personelle Organisation werden hier vorgestellt.

 

Unternehmenskonzepte dienen u.a. als Grundlage für den Erhalt von Fördermitteln und bei der Verhandlung von Krediten.

 

 


Vertrieb



Der Vertrieb ist ein Austauschprozess von Gütern gegen Geld oder gegen andere Güter. Er ist das letzte Glied – vielfach als "das wichtigste Glied" bezeichnet – in der betrieblichen Wertschöpfungskette und beschreibt das Geschäft eines Unternehmens mit seinen Abnehmern / Kunden.

 

Vertrieb steht für die Tätigkeiten und Maßnahmen, die notwendig sind, um die vom Unternehmen produzierten Güter abzusetzen. Dies kann auf unterschiedlichen Wegen geschehen. Die Produkte können über den Direktvertrieb ohne Umweg an den Endverbrauchern verkauft werden oder sie werden über den Handelsverkauf an einen Abnehmer abgegeben, der sie dann weiter verkauft.

 

 


Werbung



Werbung ist der Versuch, durch die zielgerichtete Verbreitung von Botschaften über die Medien bei Personen bzw. Personenkreisen eine Änderung des Verhaltens herbeizuführen, welches dem werbenden Unternehmen dienlich ist.

 

Werbung wird eingesetzt, um definierte Marketingziele, wie z.B. eine Steigerung des Umsatzes oder einen höheren Marktanteil, zu erreichen.

 

Die Verbreitung der Werbebotschaften erfolgt über Kommunikationsmittel, sogenannte Werbeträger. Hierbei kann es sich u.a. um Plakate, Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen, Zeitschriften, Hörfunk, Fernsehen und das Internet handeln.

Eine Werbebotschaft soll Aufmerksamkeit erregen, dadurch das Interesse des Rezipienten (Empfängers) wecken, Informationen vermitteln und nicht zuletzt das Kaufinteresse und schließlich eine Kaufhandlung anregen.

 

 


Zielgruppen



Eine Zielgruppe im Bereich Marketing ist eine bestimmte Menge von Marktteilnehmern, an die sich Werbung oder ein anderes Mittel der Kommunikationspolitik eines Unternehmens richtet.

 

Die Beschreibung einer Zielgruppe erfolgt traditionell vergleichsweise einfach über soziodemografische Merkmale (wie zum Beispiel Alter, Familienstand, verfügbares Haushaltseinkommen, geographisches Gebiet etc.), gelegentlich aber auch – und das mit mehr Aufwand – über ihre psychografischen Merkmale (wie zum Beispiel Einstellungen und Werte mit dem daraus resultierenden Konsumverhalten, Vorlieben, Statusbewusstsein, Offenheit, ästhetisches Empfinden etc.).

Ausschlussmerkmale sind nicht Bestandteile einer Zielgruppenbeschreibung. Es werden höchstens Abgrenzungen formuliert aber nicht, wer nicht zur Zielgruppe gehört.

 

Die Untersuchung bestimmter Zielgruppen ist Aufgabe der Marktforschung. Ihr Ziel ist die Untersuchung von Zielgruppen, an die sich später einzelne Produktentwicklungen (also das Entwickeln neuer bzw. veränderter Leistungsangebote) und die entsprechende Kommunikationsmaßnahmen richten. Die sorgfältig formulierte Zielgruppenbeschreibung ist für die nachgelagerte Produktpolitik und die Marktkommunikation, zum Teil auch für die Preispolitik im Marketing eines Angebotes von grundlegender Bedeutung.

 

Die individualisierte Ansprache von Zielgruppenteilnehmern ist Bestandteil der Verkaufstechnik und der praktischen Verkaufspsychologie. Über Motivationskonzepte und verschiedene Dominanzstrategien wird versucht, den potentiellen Kunden passgenau anzusprechen und mit der zu verkaufenden Leistung zu identifizieren.

 

Negativ macht eine ungenaue Zielgruppendefinition die Zusammenarbeit mit den entsprechenden Bereichen im Unternehmen mitunter sogar unmöglich, da eine Werbeagentur beispielsweise die Elemente der Gestaltung unbedingt auf die Merkmale einer Zielgruppe abstimmen muss, um diese dann tatsächlich auch zu erreichen.

 

Anders gesagt ist die Zielgruppenbestimmung das Fundament jedes Marketings beziehungsweise muss aus der Produktentwicklung zurück extrahiert werden, bevor an ein erfolgreiches Konzept für die Marktkommunikation gedacht werden kann. Von daher kann es für ein Produkt oder ein und dieselbe Dienstleistung auch durchaus mehrere, klar voneinander abgegrenzte Zielgruppen geben.